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Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Hals- und Gehirnschlagadern

Mit einer Ultraschalluntersuchung können wir feststellen, ob bei Ihnen Schlagadern, die das Gehirn mit Blut versorgen, verengt sind, ob sich Kalkablagerungen an den Gefäßwänden nachweisen lassen oder Schlagadern gar verschlossen sind. Höhergradige Einengungen bestimmter Halsschlagadern gelten als ein Risikofaktor für das Auftreten eines Schlaganfalles. Mit der Duplex-Sonographie (herkömmliche Ultraschalluntersuchung kombiniert mit Doppler-Technik) können wir die Flussgeschwindigkeit des Blutes in den Halsgefäßen untersuchen und Kalk- und Fettablagerungen feststellen.

Mit dieser Technik lassen sich in der Regel auch die Hauptschlagadern im Schädelinneren, im Gehirn, untersuchen. Durch den Schädelknochen, der Schallenergie abfängt, ist allerdings die Darstellung nicht so gut möglich wie im Halsbereich.

Ablauf der Untersuchung

Prinzipiell wird die Duplex-Sonographie wie jede andere Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Für die Untersuchung wird der Ultraschallkopf mit etwas Gel bedeckt im Halsbereich bzw. an den Schläfen aufgesetzt und mit leichtem Druck bewegt. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, ohne Nebenwirkungen und dauert etwa 15 bis 20 Minuten.